01.08.2017

Achtung!

Unseriöse Kleidersammlungen.

Wer kennt sie nicht? Kleine DIN-A5 Flyer, die auf eine Sammlung von Altkleidern hinweisen.

Häufig kleben sie in Hauseingängen, liegen in selbigen oder werden ungefragt in die Flure geworfen. Irreführende und unvollständige Formulierungen wie z. B. „… gemäß Runderlass des Innenministeriums … vom 09.06.1972 …“ oder Welt-, Rote-Kreuz- und Kirchensymbole sollen die vermeintliche Wohltätigkeit unterstreichen und den gewerblichen Charakter der Sammlung verschleiern.

Ein herausstechendes Indiz dafür, dass es sich um eine unseriöse Sammlung handelt: Gewöhnlich geben illegale Sammler keine belastbaren Kontaktdaten an oder aber unter der angegebenen Rufnummer ist niemand erreichbar.

Häufig werden die in Säcken bereitgestellten Alttextilien, wenn überhaupt, nur punktuell abgeholt oder die Säcke werden aufgerissen. Die Reste dieser „Sammel­aktionen“ inklusive der verwehten und an Hauseingangstüren achtlos liegen gelassenen Flyer verbleiben als Müll am Straßenrand, verschandeln das Wohnumfeld und müssen durch die Straßenreinigung der EDG von öffentlichen Wegeflächen mühselig aufgesammelt werden.

Die Umfeldreinigung muss über die Straßenreinigungsgebühren finanziert werden. Dies gilt im Übrigen auch Abholung der illegal aufgestellte Alttextil-Depotcontainer im Stadtgebiet! Die zurückgelassene Kleidung ist meistens nass, verschmutzt und beschädigt und kann daher von niemandem mehr getragen oder anderweitig verwertet werden.

Unser Tipp:
Die EDG sammelt und verwertet Alttextilien in Kooperation mit karitativen Verbänden. Dafür stehen im gesamten Stadtgebiet rund 425 Alttextil-Depotcontainern zur Verfügung.

Nutzen Sie unsere Depotcontainer-Standorte!

Text: EDG
Foto:
EDG

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