04.02.2014

Depotcontainernetz in Dortmund – Kooperationsvertrag

Fünf Wohlfahrtsverbände und die EDG unterzeichnen Kooperationsvertrag zur Alttextilsammlung.Bereits seit 1999 kooperieren die EDG Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) und vier karitative Verbände bei der Alttextilsammlung. Nun wird mit der Unterzeichnung eines neuen Kooperationsvertrages die gute Zusammenarbeit zwischen AWO, Caritas, dem Diakonischen Werk und Der Paritätische NRW fortgesetzt sowie um die Jüdische Kultusgemeinde erweitert.

EDG-Geschäftsführer Frank Hengstenberg äußerst sich anlässlich der Unterzeichnung erfreut über den erfolgreichen Vertragsabschluss: „Wie es sich für einen guten Kooperationsvertrag gehört, profitieren von dieser Vereinbarung beide Partner. Die karitativen Verbände unterstützen uns durch die Bereitstellung von Standorten für die Alttextil-Depotcontainer. Wir entrichten für die Stellplätze ein pauschales Entgelt. Diese Erlöse können die Wohlfahrtsverbände für ihre vielfältigen sozialen Aufgaben verwenden.“

Die Wohlfahrtsverbände benennen insgesamt 40, über das gesamte Stadtgebiet verteilte Standorte, die sich zumeist in unmittelbarer Nähe von sozialen Einrichtungen der Verbände befinden, z. B. vor Altenwohnheimen oder Jugendzentren. Hier stellt die EDG Alttextilcontainer auf und übernimmt im weiteren Verlauf deren bedarfsgerechte Leerung und die regelmäßige Reinigung der Standplätze. Die ausgewählten Standorte zeichnen sich dadurch aus, dass die Depotcontainer vor Ort durch die Benutzer einfach und sicher befüllt werden können und die Leerung durch LKW reibungslos möglich ist.

Von den Vertretern der Wohlfahrtsverbände heißt es dazu: „Von den neu aufgestellten Alttextilcontainern profitieren beispielsweise auch die Bewohner und Gäste unserer Einrichtungen oder ihre Angehörigen. Der Aufkleber, der auf allen Depotcontainern aufgebracht wird, um die Dortmunder Bürger auf die gemeinsame Aktivität bei der Altkleidersammlung aufmerksam zu machen, ist zudem eine willkommene Werbung für uns und unser soziales Engagement.“

AWO, Caritas, Der Paritätische NRW, Diakonisches Werk und die Jüdische Kultusgemeinde sind als Wohlfahrtsverbände Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Dortmund. Sie nehmen vielfältige soziale Aufgaben wahr; hierzu gehören zum Beispiel der Betrieb von sozialen Einrichtungen, Diensten und Initiativen vor Ort und die Beratung und Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Notlagen. Die im Jahr 1997 auf Grundlage des Abfallwirtschaftskonzepts der Stadt Dortmund von der EDG aufgenommene Sammlung von Alttextilien und Schuhen umfasst mittlerweile rund 300 Depotcontainer an 170 Standorten. Im Jahr 2013 sind insgesamt 1.400 Tonnen Alttextilien und Schuhe gesammelt worden. Die 40 neuen Standorte tragen dazu bei, das Netz der Alttextilcontainer auf Dortmunder Standgebiet zu vervollständigen.

Die EDG verfolgt mit dem Ausbau der Alttextilsammlung vier wesentliche Ziele:

  • ein einheitlich gestaltetes und optisch ansprechendes Depotcontainernetz für Papier, Glas und Textilien
     
  • mehr Kundennähe durch ein flächendeckendes Depotcontainernetz
     
  • eine Steigerung der Sammelmenge mit einem Plus an Verwertungserlösen zu Gunsten der Gebührenzahler
     
  • eine Minimierung der häufig illegal aufgestellten gewerblichen Alttextil-Depotcontainer
     
  • Eine Untersuchung hat ergeben, dass allein in der Restmüll- und der Wertstofftonne über 2.800 Tonnen Textilien pro Jahr enthalten sind, die derzeit nicht aussortiert und daher auch nicht verwertet werden. Zukünftig sollen an 550 Standorten in Dortmund 5-Kubikmeter-Alttextilcontainer aufgestellt werden. Das aufgestellte Behältervolumen wird sich so auf 2.750 Kubikmeter erhöhen, wodurch auch die heutige Sammelmenge gesteigert wird.

    Die EDG baut mit dem überarbeiteten Depotcontainernetz für Alttextilien ihre Angebote zur Sammlung von Wertstoffen aus. Das Angebot umfasst die kombinierte Wertstofftonne und Papiertonne, die sechs Recyclinghöfe, die Depotcontainer für Glas, Papier und Alttextilien sowie seit Beginn des Jahres 2014 die haushaltsnahe Wertstoffsammlung.

    Mit ihren bürgerfreundlichen Angeboten wird die EDG den gesetzlichen Regelungen zur Wertstofferfassung gerecht und leistet einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz. Jeder Bürger kann zudem über die Zuführung seiner Wertstoffe in die Sammelsysteme der EDG über die gesteigerten Verwertungserlöse seinen eigenen, direkten Beitrag zur Gebührenstabilität erbringen.

    Text: EDG Kommunikation/ Pressearbeit/ Organangelegenheiten

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