01.08.2015

Abfallvermeidungstipp August: Im Büro

Die meiste Zeit des Tages verbringen wir im Büro. Genau dort kann einiges an Abfall vermieden werden. Beherzigen Sie einige unsere Tipps. Es ist gar nicht so schwer.

Trotz Computern und elektronischer Datenverarbeitung in Büros, ist das Ende der Aktenordner und die Zukunft des „papierlosen Büros“ noch immer nicht erreicht. Anstelle der Reduktion des Papierverbrauchs, ist in einigen Bereichen der Verbrauch sogar noch gestiegen. So gehört Deutschland mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 235 kg zu den Ländern mit dem höchsten Papierverbrauch. Aktenordner mit ausgedruckten E-Mails sind keine Seltenheit, Kopien werden meist einseitig bedruckt, Recyclingpapiereinsatz ist die Ausnahme. Das muss nicht sein!

Hier finden Sie nur einige Tipps zum Papiersparen:

  • Doppelseitiges Kopieren und Drucken spart Kosten und Archivraum
  • Fehlausdrucke können gesammelt werden und eignen sich als Notizpapier
  • Lesen Sie direkt am Bildschirm Korrektur
  • Statt Sicherungskopien auszudrucken, ziehen Sie die Dokumente auf USB Sticks
  • Nutzen Sie das „Schwarze Brett“ für Mitarbeiterinformationen oder eine Umlaufmappe anstelle Mehrfachkopien
  • Bestellen Sie Mehrfachexemplare von Drucksachen oder Zeitschriften ab und geben die Einzelexemplare in Umlauf
  • Verschicken Sie lieber eine E-Mail als einen Brief
  • Nutzen Sie die technischen Möglichkeiten und versenden Faxe direkt vom PC
  • Scannen Sie Texte, Grafiken und Fotos ein und versenden diese elektronisch

Nicht nur an Papier kann im Büro gespart werden, deshalb hier einige weitere Ideen um den Büroalltag umweltfreundlicher zu gestalten:

  • Schadstoffe vermeiden und Geld sparen können Sie durch Kugelschreiber (möglichst aus Metall) mit auswechselbarer Großraummine, Trockenmarkern aus unlackiertem Holz oder Kolbenfüllern mit integrierter Langzeitpatrone und Tintenfässchen
  • Taschenrechner sollten solarbetrieben sein, dadurch sparen Sie Batterien
  • Viele Bürogebäude haben große Fensterflächen. Stellt man darunter Schreibtische auf, wird das Tageslicht optimal genutzt, Strom kann eingespart werden und das ist auch noch schonend für die Augen
  • Auch das richtige Zusammenspiel aus Heizen und Lüften hat einen positiven Effekt auf die Umwelt. In den Heizperioden sollten Sie darauf achten, die Bürotüren geschlossen zu halten, damit der Flur nicht unnötig mit geheizt wird. Und am Wochenende können die Heizungen deutlich runter geschaltet werden. Gerade in den Heizperioden ist regelmäßiges Lüften sehr wichtig für ein gutes Raumklima. Setzen Sie beim Lüften immer das Stoßlüften ein, anstatt bei laufender Heizung das Fenster über längere Zeit gekippt zu lassen.
  • Auch auf das richtige Recycling kommt es an. Toner-, Tintenkartuschen und auch alte Bürogeräte werden beispielsweise von einigen Firmen abgekauft, richtig entsorgt und wiederverwertet.

 

Wenn Sie diese Tipps beachten, leisten Sie sogar von Ihrer Arbeit aus einen positiven Beitrag zum Umweltschutz!

Text: EDG Marketing, Vertrieb und Kundenservice
Foto: Dominik Asbach

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