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22.07.2026

Tipps zur richtigen Grünschnitt-Entsorgung

Warum eine Entsorgung von Gartenabfällen in Waldgebieten oder am Rande von Grünflächen jedoch unbedingt vermieden werden sollte und was man tun kann, wenn man solche Ablagerungen gefunden hat, erklärt die EDG.

Feuchtwarme Temperaturen lassen die Vegetation allerorts förmlich explodieren. Warum eine Entsorgung von Gartenabfällen in Waldgebieten oder am Rande von Grünflächen jedoch unbedingt vermieden werden sollte und was man tun kann, wenn man solche Ablagerungen gefunden hat, erklärt die EDG.

Bequemlichkeit, Kostenscheu oder bloßes Unwissen: Die Gründe, aus denen Grünschnitt aus privaten Gärten in Waldgebieten oder auf öffentlichen Grünflächen entsorgt werden, sind unterschiedlich. Fakt ist: Diese Form der Entsorgung ist kein Kavaliersdelikt – sie stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Bußgeldern von bis zu mehreren Tausend Euro belegt werden kann. Denn so harmlos, wie Grünschnitt wirkt, ist er für die heimische Flora leider nicht: Häufig enthalten Gartenabfälle kranke Pflanzenteile, die ein gesundes, funktionierendes Ökosystem infizieren können oder aber Samen gebietsfremder Pflanzen, die sich unkontrolliert ausbreiten und heimische Arten verdrängen.

Es gibt verschiedene Alternativen, wie sich Rasen- und Baumschnitt, Pflanzenreste und kleine Wurzeln ganz legal entsorgen lassen:

Alle sechs Dortmunder Recyclinghöfe nehmen das gesamte Jahr über Grünschnitt gegen eine Gebühr von 10 Euro je Kubikmeter an. Drei Mal im Jahr lässt sich Grüngut auch – und dann sogar kostenlos – am Wertstoffzentrum an der Pottgießerstraße 20, 44147 Dortmund abgeben. Der nächste Termin findet am 7. November, 7 bis 17 Uhr, statt. 

Beachten sollten Anliefer:innen allerdings, dass Wurzeln und Baumschnitt, die länger als einen Meter oder dicker als 30 Zentimeter im Durchmesser sind, nicht an den Recyclinghöfen bzw. im Rahmen der kostenlosen Grünschnittannahme am Wertstoffzentrum entgegengenommen werden. Diese können ausschließlich bei der DOGA in der Heinrich-August-Schulte-Straße 21, 44147 Dortmund, abgegeben werden. 

In der Biotonne dürfen neben Küchenabfällen auch Pflanzenabfälle entsorgt werden. Eine 80-Liter-Tonne, die 14-täglich geleert wird, gibt es bereits ab 114,44 Euro pro Jahr; eine 120-Liter-Tonne kostet 154,64 Euro. 

Über den Kompost im eigenen Garten. Das ist die umweltfreundlichste und kostengünstigste Möglichkeit, wie man Grünschnitt und Küchenabfälle entsorgen und daraus am Ende sogar natürlichen Dünger erhalten kann. 

Wer illegale Ablagerungen von Grünschnitt und anderem Müll findet, sollte diese idealerweise über die EDG Abfall App in der integrierten “Dreckpetze” an die EDG melden. Die Dreckpetze bietet den Vorteil, direkt vor Ort mit dem Smartphone Fotos und GPS-Daten der Ablagerungsstelle an die EDG zu übermitteln.

Weitergehende Informationen erhalten Interessierte bei den Mitarbeiter:innen des EDG-Kundenservice; sie beraten telefonisch (0231/9111-111) oder persönlich im Kundencenter Ostenhellweg 50-52, 44135 Dortmund. Alle Infos auch unter www.edg.de.oder in der EDG Abfall App.